Marlinger Höhenweg – Südtirol Herbst 2021
Marlinger Höhenweg Südtirol

Marlinger Höhenweg – Südtirol Herbst 2021

4. Oktober 2021

Der Startpunkt dieses schönen Weges liegt bei der Schleuse Töll, der gut mit dem ÖV erreichbar ist. Ursprünglich wollten wir den Marlinger Waalweg bewandern, haben uns aber kurzfristig entschieden, dem Marlinger Höhenweg zu folgen. Die Kastanien und Feuersalamder auf dem Weg scheinen uns schon erwartet zu haben.

Ein vielfältiger Wanderweg mit wunderbaren Ausblicken auf Meran und Richtung Bozen. Und nicht zu vergessen sind die schönen Apfelplantagen und Weinberge!

Oberhalb von Tscherms neben dem Schloss Lebenberg liegt das Buschenschank Weingut Haidenhof an einer traumhaften Lage, die eine Aussicht bietet, die einem gegen den Schluss einer Wanderung gut tut. Und einkehren nicht vergessen ob dem schönen Panorama!

Übrigens lohnt es sich in Marling auf der richtigen Strassenseite auf den Bus nach Meran zu warten… 😉

Die Wanderung ist sehr schön und nicht besonders streng.

Hier findest du die Tourangaben bei Komoot.
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Schenna – Algund

7. Oktober 2021

Vom Hotel aus führte uns der Weg zwischen den Rebbergen und Apfelanlagen zum Trappeinerweg in Meran. Zugegeben, es ist vielmehr ein Spazierweg bis zum Schloss Tirol. Der Weg danach ist anders gelagert. Wir haben uns vom Schloss Tirol (ca. 600 m ü.M.)an für den Weg Richtung Vellau entschieden. Ein schöner Wanderweg hinauf zum Buschenschank Gruberhof (ca. 900 m ü.M.).
Der Weg hinunter nach Algund ist gut zu bewältigen.
Algund ist ein schöner Ort von dem man mit dem Bus wieder zurück nach Meran oder wo man auch sein Gastrecht hat zurückkehren kann – zufrieden und mit vielen schönen Eindrücken!

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Taser – Ifingerhütte – Schenna

8. Oktober 2021

Manchmal bieten Wanderungen einfach tolle Überraschungen. Die Ifingerhütte ist so eine Überraschung. Aber alles der Reihe nach…
Mit dem Bus geht es zunächst zur Talstation der Taserbahn. In einer kurzen und aussichtsreichen Bahnfahrt gelangt man zur Bergstation auf „1450 Meter Meereshöhe gelegen bietet sie neben einem fantastischen Rundumblick“ wie die Website der Bahn bereits im Voraus verspricht. Und das Versprechen wird eingelöst. Gleich zu Beginn wird auf einer Doppelschauckel zum Ausruhen und Ausblicken eingeladen.
Aber wir laufen gleich los und entscheiden uns spontan in Richtung Ifingerhütte zu wandern. Es geht tatsächlich „obsi“ und zwar im Wald. Ob es dieser Waldweg ausmacht, das Ankommen bei der Ifingerhütte so befreiend zu erleben? Auf dem Weg haben wir nicht daran gedacht einen so idyllischen Ort anzutreffen. Eine tolle Überraschung!

Gestärkt geht es weiter. Schon nicht gleich nach Schenna. Das dauert noch an…
Schliesslich liegt da noch der Taser Höhenweg, der Bannwaldweg und noch ein Stück des Schenner Waalweges dazwischen. Und es lohnt sich diese Wege zu gehen. Schau mal die Bilder an!
Und es lohnt sich auch auf dieser Wanderung, einen Halt einzulegen. Nach der Ifingerhütte auch im Berggasthof Egger einzukehren für einen feinen Kaminwurzen mit einem knackigen Schüttelbrot – all dem konnten wir nicht widerstehen. Einfach und schön! Einkehren wird so zur Pflicht!
Der Rest der Strecke ist das Dessert. Da kann ich gar nicht mehr viel erzählen. Die folgenden Bilder reichen und laden einfach ein: bewandern und bewundern!

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Tall – Schenna

9. Oktober 2021

Die Sonne an den Berggipfeln begrüsst uns zum neuen Tag mit einem wunderbaren Lichtschauspiel! Da wird einem warm ums Herz.
Auch heute ging die Wanderung mit einer schönen Busfahrt Richtung Verdins los. Und da in ein paar Schritten hoch zur Talstation der Seilbahn Verdins. Neu soll sie sein, verrät uns die Website im Vorfeld. Und tatsächlich erwartet uns eine neue und schnelle Bahn. In flottem Tempo geht es von 842 m.ü.M. auf 1450 m.ü.M. zur Zwischenstation Tall-Oberkirn. Dann geht’s für uns aber zu Fuss weiter – wir wollen ja wandern. Wo all die anderen, die mit uns hochgefahren sind, hin gelaufen sind, wissen wir nicht. Vermutlich mit dem Sessellift noch weiter in die Höhe nach Grube. Wie dem auch sei. Unser Plan heute war: wir schauen mal wo der Weg uns hinführt. Das Schlussziel war dennoch klar mit dem Dorf Schenna definiert. Man muss ja wissen, wo man am Abend müde ins Bett fallen kann. Nun aber der Reihe nach.
Der Weg nach Videgg zeichnete sich durch Gemütlichkeit aus. Dort gönnten wir uns einen Kaffee im Berggasthaus Hiaslbauer. Nun ja, frischer Kaffee schmeckt anders. Dafür geniesst man hier eine tolle die Aussicht. Im Vordergrund die Kapelle «Maria Heimsuchung», rechts daneben die grosse Tanne und am unteren Rand einen hölzernen Zaun bilden einen wunderbaren Rahmen (siehe Bildergalerie).
Danach geht’s hinunter in Masulbachschlucht und wieder hoch Richtung Taser Höhenweg. Den kennen wir doch von gestern. Stimmt! Allerdings nicht dieses Teilstück.
Verschieden Bachläufe begleiten den schönen Weg – also kreuzen ihn vielmehr. Wie auch immer.
Der Weg befindet sich meistens im Wald und dieser gibt ab und zu einen wunderbares Panorama frei, bevor sich der Wald verabschiedet und den weiten Blick Richtung Richtung Taser Bergstation (Ausgangspunkt von gestern) freigibt. Die Sonne tut in diesem Moment dann aber echt gut!
Der Weg führt dann direkt bergab zum Gasthof Schnugger. Ein Zwischenhalt für einen feinen Apfelstrudel lohnt sich hier alleweil! Nachher geht es aber weiter flott bergab bis auf den Neuwaal Schenna, der wieder Ruhe in Marsch bringt. Das Wasser dem Waalweg entlang beruhigt einfach himmlisch. So werden wir auch schlafen nach diesem einmaligen Tag – himmlisch.

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